Jetzt geht`s endlich weiter mit dem Blog!!!!!!!!!!!!! Hurra, wir haben Internet…

Aber eins nach dem anderen. Ich muß einiges aufarbeiten… bevor ich es vergesse: „Hab den Teppich immer noch nicht fotografiert – das mache ich noch,,, wir erleben so tolle Sachen hier, daß ich das immer wieder vergesse – aber abends, wenn wir im Hanomag sitzen und er zu meinen Füßen liegt, fällt es mir wieder ein.“

In Merzouga hatten wir ja auf dem Stellplatz der Kasbah Mohayout übernachtet und lecker abend gegessen (in der Kasbah). Dort gab es einen offenen Kamin und eine Suppe zur Vorspeise, die uns köstlich geschmeckt hat. Das tolle war, daß wir noch Nachschlag bekommen haben. Sie war zwar mit Koriander gewürzt, aber im Urlaub schmecken einem für gewöhnlich Sachen, die man zu Hause nicht mag, gell?!? Am nächsten Morgen habe ich noch im Innenhof der Kasbah ein paar Bilder gemacht. Es war so romantisch (am Vorabend brannten überall kleine Lampen und Kerzen) und es gab einige lauschige Plätzchen dort. Das auf dem Bild unten und einige weitere Kamele standen direkt draußen vor der Tür – wahrscheinlich der Nachwuchs, so sahen sie jedenfalls aus.

Hannes hat morgens noch ein paar Fotos von unserem Standplatz hinter der Kasbah gemacht, wo er einige Kamele mit Touristen drauf gesehen hat. Die Touristen werden jeden abend gegen 17 Uhr in „Horden“ mit Kamelen in die Wüste geführt, um dann einem Zelt „unter Sternenhimmel“ die Nacht dort draußen zu verbringen. Sie bekommen dort etwas zu Essen und werden mit Musik „bespasst“, danach geht’s in kleine Zelte zum Schlafen und am nächsten Morgen zurück, damit man zum Frühstück wieder „zu Hause“ ist. Kostenpunkt 35 Euro pro Nase…

Dann sollte es endlich losgehen in die Wüste… Kaum ein paar Kilometer gefahren, haben wir in Merzouga ein Geschäft gesehen, wo man draußen Ski kaufen konnte. Wir wußten zu dem Zeitpunkt noch nicht, wofür man hier Skier brauchen kann…

Ski zu verkaufen in Merzouga

Ski zu verkaufen in Merzouga

… fuhren dann aber weiter in die Wüste Erg Chebbi. Kaum ein paar Meter gefahren, sehen wir links von uns zwei größere Allradwagen mit deutschen Kennzeichen. Freundlich wie wir sind, haben wir „kurz“ angehalten. Da wurden wir schon von weitem mit: „Des sind Schtugarter!“ begrüßt!!!! Es war ein Pärchen aus Schwäbisch Hall mit seinem 15-jährigen Sohn und ein Paar aus der Oberpfalz. Nach kurzen Kennenlernen haben wir den Hanomag stehengelassen und erst einmal mit allen die nächste Düne erklommen. Das eine Pärchen mit dem 15-jährigen Sohn hatte eine Art Snowboard mit hochgenommen, auf welchem er die eine oder andere Düne stehend hinunter gefahren ist. Jetzt wußten wir auch, wofür die Skier zu gebrauchen waren…

Völlig erschöpft haben wir uns erstmal von den anderen verabschiedet und sind ein bißchen durch die Dünen gefahren…

Dort haben wir dann die Zelte für die Touristen gesehen und waren froh, daß wir uns diesen Touristenrummel erspart hatten (fast wären wir nämlich auch so „dumm“ gewesen und hätten so einen Ausflug gebucht). Ihr erinnert Euch vielleicht an den Teppichverkäufer aus Midelt, der gleich bei „seinem“ Freund angerufen hatte aus Merzouga und eigentlich am gleichen Tag noch mit uns in die Wüste raus wollte….

Übernachtungsplatz für Touristen in der Erg Chebbi

Übernachtungsplatz für Touristen in der Erg Chebbi

Kurz darauf wurde es auch schon Zeit, einen Übernachtungsplatz zu suchen. Da haben wir uns überlegt, daß der Platz bei den anderen deutschen Pärchen gar nicht so schlecht war und sind sind wieder zurückgefahren. Die Freude war groß und so ergab sich kurzerhand das erste Lagerfeuer und so haben wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Unser Lagerplatz mit den anderen Deutschen

Unser Lagerplatz mit den anderen Deutschen

Am nächsten Tag hatten die anderen bereits einen Führer organisiert, der ihnen einige schöne Plätze zeigen wollte und wir durften uns anschließen…

 

Merzouga - Erg Chebbi - 1. freie Übernachtung mit anderen