Auf dem Weg nach Genua sind wir lange Zeit durch starken Nebel gefahren. Doch zufällig kam die Sonne genau am Vierwaldstätter See wieder zum Vorschein. Das war Anlass genug, ein kleines Päuschen mit einem Kaffee im Hanomag zu machen.

Gut erholt wollten wir weiterfahren, doch nicht, ohne vorher die Frontscheibe noch einmal zu putzen. Wie man sieht, mit Erfolg!!!

Hannes putzt Autoscheibe vorne

Hannes putzt Autoscheibe vorne

Und weiter ging die Fahrt bis zur Grenze Como/Chiasso. Da es uns in der Schweiz zu teuer ist, haben wir unsere Fahrt weiter fortgesetzt und sind gleich bis nach Italien gefahren. Mittlerweile war es 21 Uhr, stockdunkel, Nebel und Nieselregen. Nach kurzer Stärkung in der Raststätte hieß es Bett fertig machen. Auch das war nach mehrmaligem Kopf anstoßen und einigem Balancieren auf 6 m2 geschafft und wir fielen in Tiefschlaf.

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Genua. Dort angekommen, haben wir uns zu allererst nach Internet erkundigt. Nach einigem Suchen, Durchfragen und Recherchieren… waren wir endlich im Besitz eines Webpocket-Kästchens für 30 Euro mit einer dazugehörigen Simkarte – nochmal 20 Euro. Teurer Spaß, aber wir wollten es ja so…. Die Dame hatte uns zwar gesagt, daß es erst um Mitternacht freigeschaltet wird, es ging aber schon früher. Kaum im Hanomag zurück, haben wir es auch gleich ausprobiert. Und wer hätte es gedacht, es hat alles funktioniert.

Doch jetzt hieß es erst mal wieder ein Plätzchen zum Schlafen suchen. Leider brauchen wir mit dem Hanomag einen größeren Parkplatz und haben nach langem Suchen einen Platz auf einem Marktplatz gefunden, wo wir einerseits noch etwas Essen konnten, das Auto im Blick hatten und stehen bleiben konnten für die Nacht. Das Restaurant war eigentlich eine amerikanische Bar mit einem Buffet und Getränk für 9 Euro pro Person. Das war mal etwas anderes und so haben wir es ausprobiert. Das Buffet bestand aus verschiedenen Salaten mit Kichererbsen, Cous-Cous und Tomaten-Mozzarella, dazu gabs für mich einen Sangria und für Hannes ein Becks Bier. Wir waren rundum zufrieden und haben uns wieder sehr spät ans Bett machen gemacht. Gleiche Prozedur wie die Nacht davor, nur diesmal ging es schon ein bißchen besser…