Morgens um acht war schon ganz schön was los auf unserem „Schlafplatz“.

Schlafplatz in Genua vor einer Bar

Schlafplatz in Genua vor einer Bar

Die Bar war schon geöffnet und so führte uns unser erster Gang direkt zum Frühstück. Ein Croissant und ein leckerer Cappuccino reichten fürs Erste. Wir wollten ja gleich los, um rechtzeitig bei der Fähre zu sein. Dank Navigation mit Google Maps haben wir alles auf Anhieb gefunden. Während Hannes die Formalitäten erledigte, saß ich im Hanomag und hab mich mal wieder mit dem Laptop und dem Blog beschäftigt. Es ist gar nicht so einfach mit der Technik, dem Internet, kein Strom, …. Ständig tritt ein neues Problem auf.

Nachdem wir unsere gebuchte 3-Bett-Suite mit Meerblick gesucht und gefunden hatten, haben wir erst mal die Buchungsunterlagen gesucht. Hannes war sicher, dass wir im falschen Zimmer waren, denn mit einer Suite hatte das nichts zu tun…

3-Bett-Suite auf der Fähre nach Tanger

3-Bett-Suite auf der Fähre nach Tanger

Als uns dann der Hunger übermannte, war es leider zu spät für das bereits vorgebuchte und bezahlte Mittagessen. Glücklicherweise konnte man in einem Bistro für „kleines Geld“ ein belegtes Brötchen kaufen (10 Euro!!!!)

Doch bis zum Abendessen war es noch lang. Da wir ja Vollverpflegung gebucht hatten und ich schon Sorge hatte, ob wir das alles schaffen, hatten wir natürlich sämtliches Essen im Hanomag gelassen und da kommt man nicht mehr dran. So warteten wir bis 20 Uhr, um uns am großen Buffet endlich satt essen zu können. Punkt acht standen wir vor dem Restaurant, wo sämtliche Tische mit Tischdecken und Besteck gedeckt waren. Unsere Freude währte nur kurz, leider war das nicht in unserem Restaurant-Voucher dabei, sondern wir mussten ans andere Ende des Schiffes zur Selbstbedienungstheke. Da war bereits seit 19.30 offen…

Kaum in der Schlange, sprang uns direkt ein Meeresfrüchtesalat ins Auge, den hatte Hannes schneller auf dem Teller, als ich gucken konnte. Das kleine Schild „EXTRA“ hatten wir ganz übersehen. Na jedenfalls war dieser Salat nicht inbegriffen. Wir haben ihn trotzdem genommen (€ 7,30). Die Theke war ausserdem noch lang, es folgten Pastavariationen und direkt danach kam Fisch mit Kartoffeln. Wir hatten uns schon auf Pasta zur Vorspeise eingestellt, danach Meeresfrüchtesalat und danach Fisch mit Kartoffeln. Doch leider mussten wir uns entweder für Pasta ODER Fisch entscheiden. Unsere Wahl fiel auf den Fisch. Da nahm der Ober glatt eine Gebäckzange und je einen Kuchenteller, um uns gefühlte 50 g Fisch mit ein bis zwei Kartoffelstückchen auf dem Teller „anzurichten“. Da half auch Hannes verzweifelter Versuch auf seine Größe hinzuweisen nichts, es blieb bei der kleinen Portion.

Die Bezahlung an der Kasse dauerte eine Ewigkeit, da wurde alles mögliche gebucht und wieder storniert (übrigens bei jedem Passagier), sodass das spärliche Essen auch gleich kalt war. Wir haben heute von netten ehemaligen Hanomagbesitzern gehört, dass es dort eine Mikrowelle gibt, da kann man sich nach der Kasse das Essen wieder aufwärmen…

Das Frühstück war auch nicht gerade üppiger, davon haben wir aber mal ein Bild gemacht (leider haben wir den Fischteller nicht fotografiert)

Frühstück auf der Fähre

Frühstück auf der Fähre