Ich hatte ja letztes Mal geschrieben, daß wir auf dem Campingplatz in Sidi Quassay das nette Ehepaar aus Rosenheim wiedergetroffen haben – Günter und Sieglinde. Da haben wir uns riesig gefreut und den Abend zusammen verbracht (wir sind zu viert im Hanomag gesessen – das geht!!!!). Sie hatten selber auch mal einen Hanomag, ist aber schon ein paar Jahre her. In der Zwischenzeit sind sie auf ein Gogolobil umgestiegen. Gogolobil ist ein „Künstlername“ – und hat mit dem Nachnamen der beiden zu tun… Hier kommt mal ein Bild vom Gogolobil und vom Abschied:

Von dort haben wir uns wieder auf den Weg auf die Piste gemacht. Hier noch ein paar Bilder von unserer Fahrt zum Stellplatz:

Günter hatte uns noch einen GPS-Punkt für einen schönen Stellplatz direkt an einer Steilküste in unsere Navigation eingegeben (wir navigieren hier mit Osmand – hat uns Günter empfohlen und wir fanden’s super – nochmals vielen Dank Günter (er liest das wahrscheinlich auch…). Leider haben wir den atemberaubenden Sonnenuntergang um eine halbe Stunde verpasst.

Sonnenuntergang an erstem freien Stellplatz

Sonnenuntergang an erstem freien Stellplatz

Kurz bevor wir auf dem Stellplatz angekommen sind, haben wir uns mal wieder im Ort verfahren und standen plötzlich direkt auf einem Markt. Da haben wir uns gleich mal hingestellt und haben so einiges gekauft. Zunächst mal Gemüse und da uns die Tajine (Topf, in dem hier gekocht wird) so gut gefallen hat, haben wir auch eine gekauft.

… und das hat Hannes für uns „gezaubert“ an dem Abend (ja, jetzt ist es fast so gekommen, wie ich befürchtet hatte, die meiste Arbeit bleibt an Hannes hängen: Mechanics, Driving, Catering, Navigation, Translation…)

Danach bin ich jedenfalls schon ein wenig mulmig eingeschlafen – so ganz in der freien Natur… Am nächsten Morgen macht Hannes die Tür vom Hanomag auf, da begrüßen uns schon zwei Hunde. Denen hab ich erst mal ein Stück Wurst gegeben. Denen war’s wurscht, ob Schwein drin war…

Hunde vor freiem Stellplatz

Hunde vor freiem Stellplatz

Kurz darauf streckte ein Berber seinen Kopf aus seiner Hütte und begrüßte uns freudig. Er geht hier abends fischen und schläft dann in einem ganz kleinen „Verschlag“ direkt vor uns. Wir haben ihn zum Frühstück eingeladen und versucht, uns ein wenig zu unterhalten. Dank Hannes‘ Sprachentalent ging das auch ganz gut (er sprach leider kein deutsch, kein französisch und auch kein holländisch). Er hatte aber ein Wörterbuch: Berber – Deutsch (das haben wir gar nicht gebraucht).

Nach dem gemeinsamen Frühstück sind wir weiter nach Tan-Tan aufgebrochen.