Hier kommen erst mal unsere neuen Koordinaten. Wir sind mittlerweile in Tan-Tan angekommen:

https://www.google.de/maps/place/Camping+Atlantique+Tantan/@28.4945478,-11.3366528,15.45z/data=!4m5!3m4!1s0x0:0x1149c6c883bca9cd!8m2!3d28.4941202!4d-11.3363725

Nachdem wir uns von dem Berber verabschiedet hatten, sind wir weiter Richtung Tan-Tan gefahren. Nicht, ohne vorher mit unserer neuen Navagationsmethode Osmand den Straßenverlauf anzuschauen. Für uns sah es so aus, als könnten wir wieder direkt an der Küste entlang fahren. Die Straße war auch super geteert und es lief die ersten 30 km ganz gut.

Bis wir an ein Flussbett kamen. Das konnten wir noch einigermaßen überqueren, aber dann wurde die Straße immer steiniger, schmaler und wir entschieden uns, doch wieder umzudrehen. Das war wirklich nicht ganz einfach, aber nach 20-maligem Rangieren hat es Hannes geschafft und wir konnten die ganzen 30 km wieder zurückfahren.

Auf der Fahrt nach Tan-Tan änderte sich auch die Landschaft langsam und war nicht mehr so schön, wie die Tage davor. Wir sind durch ein zerklüftetes, karges Gebirge gefahren und wo wir vorher noch viel Grün sahen, war alles nur braun und steinig. Allerdings fällt auf, daß hier viele Orte am Eingang etwas Besonderes haben (manchmal ein Tor, oder in Guelmin zwei Pferde und hier in Tan-Tan zwei Kamele):

Der Umweg heute mit dem Umdrehen hat uns sehr viel Zeit gekostet. Deshalb sind wir leider auch erst wieder sehr spät hier angekommen und stehen auf einem Campingplatz (was hier eigentlich immer nur ein asphaltierter Stellplatz ist). Hier heißt der Strand „Plage blanche“. Das wollen wir mal sehen morgen und bleiben auf jeden Fall einen Tag hier, bevor wir uns auf den Weg nach Tafroute machen.