Am nächsten Tag (Heilig Abend) sprach uns plötzlich jemand auf schwäbisch an, ob er sich denn zu uns stellen dürfte. Es war ein sehr nettes Paar aus Tübingen und wir genossen den ersten Abend gemeinsam am Lagerfeuer mit Bier, Wein und jeder Menge Gesprächsstoff.

Heilig Abend in Oualidia
Heilig Abend in Oualidia

Die beiden blieben noch einen Tag länger, sodaß wir den ersten Weihnachtstag mit einem ausgiebigen Frühstück mit leckerem Omelette, Leberwurst richtig ausgedehnt haben.

Nachmittags sind wir unter dem Vorsatz nach unten Richtung Strand, bzw. Fischhändler gelaufen, um uns wieder etwas Fisch für den Grill zu besorgen. Unten angekommen, haben wir zuerst einmal frische Austern direkt an der Straße gegessen… bzw. die anderen 3, ich hatte mich nicht getraut. Dafür habe ich eine Muschel probiert, die ebenfalls roh war und nur mit Zitrone beträufelt, die war sehr lecker. Das hätte ich gar nicht gedacht.

Hannes isst eine Auster in Oualidia
Hannes isst eine Auster in Oualidia

Danach haben wir den anderen beiden das Treiben mit den Grillständen und Tischen gezeigt und zack, standen wir wieder an einem Stand und haben uns den Fisch ausgesucht, der uns sogleich frisch gegrillt wurde. Wir hatten 24 Crevetten, 2 Schollen und 1 Sepia – mit Salat – alles zusammen für 25 Euro! Und was soll ich Euch sagen, war mal wieder köstlich.

So gestärkt, haben wir den Abend wieder auf dem Campingplatz mit Lagerfeuer ausklingen lassen. Es macht einfach mehr Spaß, wenn man nicht alleine ist und in netter Gesellschaft den Abend miteinander verbringt. Leider sind die beiden so früh weggefahren, daß wir uns nicht mehr verabschieden konnten. Sie haben uns aber eine Nachricht hinterlassen und „Inshallah“ sehen wir uns vielleicht wieder.

Abends beim Lagerfeuer auf dem Campingplatz in Oualidia
Abends beim Lagerfeuer auf dem Campingplatz in Oualidia

Hier zeige ich Euch noch ein paar Bilder mit dem Blick von unserem Campingplatz direkt auf die Lagune von Oualidia. Es ist wirklich herrlich hier.

Wir wollten eigentlich ab hier wieder umdrehen, um genügend Zeit für die Algarve zu haben. Haben uns aber umentschieden, da es viel zu kalt ist in Europa. Selbst hier ist es abends und morgens noch sehr kalt und nur tagsüber ist es bei 20 Grad angenehm warm. Deshalb fahren wir morgen früh doch weiter nach Süden und schauen mal, wo wir morgen landen werden.