Heute sind wir in Gibraltar angekommen – das zu England gehört. Es ist die Halbinsel ganz am südlichsten Zipfel von Spanien. Von hier aus konnten wir sogar nach Afrika (Marokko) sehen. 

Wir haben direkt vor der Grenze geparkt und haben diese zu Fuß passiert. Danach rein in den ersten Bus, der da stand und zur Seilbahn gefahren. Wir wollten eigentlich mit der Seilbahn zum Gipfel hoch. Leider war sie wegen starken Windes nicht in Betrieb und uns wurden direkt Minibus-Touren für 35 Euro pro Person angeboten. Nach kurzer Überlegung haben wir uns dagegen entschieden und sind auf das Geradewohl losmarschiert.

Zuerst ging es durch einen sehr schön angelegten botanischen Garten mit vielen schönen Blumen und netten Plätzen zum Verweilen.

Es ging allerdings stetig bergauf. Da wir nicht genau wußten, wie steil und lang der Weg noch sein würde, sind wir unbedarft weiter nach oben gelaufen.

Ausblick beim Aufstieg auf Gibraltar-Felsen
Ausblick beim Aufstieg auf Gibraltar-Felsen

An einer Stelle kam ein Häuschen, an dem uns gesagt wurde, daß es 1 Stunde dauern würde bis nach oben. Wir hatten aber gesehen, daß zwei junge Männer vor uns eine andere Strecke mit Treppen genommen hatten und sind diesen gefolgt – in der Hoffnung, daß dies eine Abkürzung nach oben sei. Leider stellte sich diese Entscheidung als falsch heraus. Es war ein gefühlter 2-Stunden-Aufstieg mit Treppen und sehr schmalen Wegen und es schien endlos hinauf zu gehen.

Ausblick beim Aufstieg auf Gibraltar-Felsen
Ausblick beim Aufstieg auf Gibraltar-Felsen

Doch zum Umdrehen war es auch zu weit, so plagten wir uns den Berg bis zur Spitze hinauf. Unterwegs haben wir auch Affen gesehen, von deren Anwesenheit wir auf Schildern schon hingewiesen wurden.

Ganz oben stand dann die uminöse 100 Tonnen schwere Kanone, die uns nachhaltig beeindruckte – abgesehen vom Ausblick, den wir oben genießen durften.

Den gleichen Weg zurück wollten wir auf keinen Fall nehmen – das hätten wir auch zeitlich gar nicht geschafft – es war schon fast 18 Uhr und der Park sollte um 18.15 schließen. So nahmen wir die etwas größere Straße nach unten und kamen fast im dunkeln wieder unten an.

Obwohl es sehr anstrengend war, sind wir doch froh, daß wir die (Tor)tour auf uns genommen haben.