Im Dezember 2015

Jetzt ging es ans „Abkratzen“ der alten (gelben) Farbe des Hanomags. Hierfür mußte zuerst die gefühlte Farbdicke von 1,5 mm runter vom Auto. Für den ersten Gang hat Hannes Beize mit einem breiten Pinsel Stück für Stück auf’s Auto aufgetragen. Dann 20 Minuten einwirken lassen und danach mit einem Spachtel die erste Schicht abgekratzt.

Danach sah es ungefähr so aus:

Das ganze Procedere mußte bis zu 3 Mal wiederholt werden – an jeder Stelle!!!!!!! Unter der gelben Farbe kam dann die grüne Farbe des Vorbesitzers (Bundesgrenzschutz) zum Vorschein. Die konnte drauf bleiben. Nachdem die gelbe Farbe ziemlich ganz weg war, mußte das gesamte Fahrzeug mit Verdünnung abgewaschen werden.

Nun ging es ans Schleifen. Mit 80er, 120er und 200er Körnung kam der Exzenter-Schleifer zum Einsatz. Mit ihm hat Hannes das ganze Fahrzeug bis auf die erste Schicht der grünen Farbe abgeschliffen. Das war ganz schön viel Arbeit 😉 . Ganz nebenbei ist hier dringend eine Atemschutzmaske zu tragen!!!

Danach wurde das ganze Auto mit Silikonentferner abgewaschen und dann sah es so aus:

Nun wurde abgeklebt und zweimal grundiert. Hierfür hat Hannes eine Sprühpistole verwendet.

Da der Koffer auf der Fahrerseite beim Rausschneiden eines rostigen Blechstreifens unten unter großer Spannung stand, bildete sich eine große Beule. Leider hat Hannes diese Stelle nicht mehr ganz glatt gekriegt und sich deshalb entschieden, einen Steinschlagschutz zusätzlich aufzutragen. Der Steinschlag wurde aufgespritzt und sah hinterher aus, als hätte man Rauhfasertapete drangeklebt.

Dann wurde die komplett grundierte Fläche (also alles, außer dem Steinschlagschutz) mit 1000er Nass-Schleifpapier angeschliffen (von Hand!!!).

Bevor es ans Lackieren ging, wurden jedoch noch alle Scharniere und aufgesetzten Teile wie Leisten… (siehe Fotos) mit Acryl abgedichtet, um ein späteres Eindringen von Feuchtigkeit ein für alle Mal zu verhindern!!!!!!

 

Endlich konnte Hannes den Hanomag lackieren. Hierfür wurde 2K-Lack in RAL 1015 aufgesprüht – auch wieder mit Mundschutz – was schon sehr sehr lustig aussah!  😉 Hab leider kein Bild davon.

Das war jetzt der Koffer. Aber es fehlten ja noch Fahrerkabine und diverse Einzelteile, wie z.B. Kotflügel, Stoßstange, Motorhaube… Die Kotflügel und die Stoßstange wurden allerdings schwarz lackiert. Das hat uns besser gefallen. Wie man auf den Fotos sieht, hat Hannes zum Aufhängen, bzw. Trocknen der Teile eine selbstgebastelte Konstruktion in der Halle aufgebaut (eine Wäscheleine sozusagen)…