30 – Hanomag wird verladen

30 – Hanomag wird verladen

Heute morgen waren wir wieder früh wach. Im Hanomag herrschte heilloses Durcheinander, wir beugen eigentlich nur noch alles von vorne nach hinten und zurück… Zudem fällt uns langsam die Decke auf den Kopf, weil wir den ganzen Tag im Auto sitzen und warten, dann schlafen und danach wieder nur warten, Gegen Mittag war es dann endlich soweit, die Abschleppfirma vom ADAC aus Marokko, von Frau Graetz organisiert, kam endlich.

Ich hab leider das Kabel im Hanomag vergessen, mit dem ich die Bilder von der Kamera runterladen kann. Deshalb kann ich jetzt keine Fotos von der Kamera mehr zeigen. Habe aber ein kleines Video mit dem Handy aufgenommen, als der Hanomag verladen wurde. Uns hat das Herz geblutet, als er auf die Laderampe gezogen wurde!!!! Und dann war er weg!!!!!! Und wir standen da!!!!!!

Hier ist der Link:

https://youtu.be/EoOzK7MbpVM

Haben uns mit unserem wichtigsten Hab und Gut in Tüten und einem Rucksack erst einmal einen Kaffee gegönnt, um zu überlegen, was wir jetzt weitermachen sollen. Dann haben wir bei Booking.com ein Hotel in der Nähe des Flughafens gesucht und reserviert. Da es ziemlich weit außerhalb liegt, haben wir im Café andere Leute gefragt, wieviel ein Taxi dorthin kosten darf und es sollten nicht mehr als 25 Euro sein. Und es sollte ein Grand Taxi sein, weil die Petit Taxis nur in der Innenstadt fahren dürfen.

Wir standen an einer sternförmigen Kreuzung, dennoch fuhr kein einziges Grand Taxi in unsere Richtung. Allerdings hielt ein Petit Taxi. Er hat erst einmal erklärt, daß an der Stelle der Straße kein Grand Taxi fährt (was ich ein wenig komisch fand, weil ich gerade zuvor einen Polizisten gefragt hatte, wo wir ein Grand Taxi finden können und er uns gesagt hatte, wir sollten uns da hinstellen) – aber es kam ja wirklich keines vorbei.

Als ich ihm dann erklärte, wo wir hinwollen und wir maximal 25 Euro dafür bezahlen wollen, hat er mir erkärt, daß der normale Fixpreis zum Flughafen oder in die Nähe dorthin 40 Euro beträgt. Das wollten wir nicht bezahlen und außerdem hätte er uns ja doch nicht hinfahren dürfen. Jedenfalls hat er eine kurze Runde gedreht und dann wieder bei uns gehalten. Diesmal wollte er uns zu einem Grand Taxi bringen und er hat versprochen, den Preis mit dem Fahrer auszuhandeln, daß wir nur 20 Euro bezahlen müssen und er wollte 5 Euro. Darauf haben wir uns eingelassen und er hat aus dem fahrenden Auto heraus ein Grand Taxi angehalten und der Fahrer hat den Deal mitgemacht, Letzendlich hat das Petit Taxi 5 Euro für eine sehr kurze Strecke bekommen und dem Grand Taxi haben wir 22 Euro gegeben.

Jetzt sind wir in einem Riad in der Nähe des Flughafens

und haben heute abend von Frau Graetz erfahren, daß wir morgen auf keinen Fall fliegen. Wir erfahren aber morgen, wann wir fliegen können. Leider ist unser Hotel morgen abend schon ausgebucht, aber sie suchen nach einer Lösung. Uns ist es eigentlich egal, ob wir hier bleiben können oder noch einmal in ein anderes Hotel in der Nähe umziehen müssen. Wir haben ja nicht viel Gepäck…

Das Wichtigste war aber erst einmal Duschen – und zwar richtig ausgiebig und schön warm!!! Das war mal wieder ein Genuss. Dann hieß es noch 3 Stunden Zeit überbrücken bis zum Abendessen und dort war es sehr interessant heute abend. Das Riad wird sehr familiär geführt und deshalb durften wir Gäste uns nach der Suppe alle einzeln vorstellen bei den anderen Gästen, d.h. erzählen, was man erlebt hat und was man angeschaut hat. Die erste Familie kam aus Amerika mit einem, Sohn und einer Tochter, die beide studiren. Der Vater war beruflich in Agadir an einer Universität und er unterrichtet deutsch. Der nächste Tisch waren 2 chinesische Studentinnen, die in New York studieren, dann kam ein Paar aus dem französischen Teil aus Kanada (er war aus Marokko und sie haben seine Familie besucht – die Frau zum ersten Mal und sie war total begeistert). Dann kam noch ein Alleinreisender aus Spanien und eine Familie, bei der wir nicht verstanden haben, woher sie kam.

Und zum Schluss haben wir ein bißchen von uns und unserem Hanomag und dem Dilemma mit der Autopanne erzählt. Aber vorher haben wir noch gesagt, wie gut uns unsere Reise dieses Jahr gefallen hat und haben besonders die Wüste hervorgehoben.

Riad Hamdani in Casablanca

29 – Immer noch Panne in Casablanca

29 – Immer noch Panne in Casablanca

Sind keinen Schritt weiter heute!

Es ging heute den ganzen Tag so weiter, wie es heute morgen angefangen hatte. Der Mechaniker (mit nur 1 Zahn im Mund) kam viel später als er gestern versprochen hatte (bei ihm hat es angeblich geregnet um 8 Uhr – dabei wohnt er nur 2 Straßen weiter und bei uns hatte es nicht geregnet!). Dann mussten wir weg von der Tankstelle und wurden abgeschleppt zu ihm vor die Werkstatt. Heute morgen dachten wir noch, daß die schnelle Hilfe vom ADAC aus Marokko kam. Wie wir jetzt wissen, sind das Abschleppunternehmen, die die Autos schnell zur Fähre bringen.

Das hätte uns aber nichts genützt, weil wir von Genua nicht weitergekommen wären. Und wir hätten erstmal 250 Euro zahlen müssen, damit unser Auto von der Fähre runtergeschleppt wird. Aber die Abschlepper waren sehr nett und kamen immer innerhalb von ein paar Minuten. Und außerdem hatte der ADAC Deutschand sie organisiert, nicht wir. Wir dachten nur, daß das der ADAC ist.

Abschleppdienst in Casablanca

Abschleppdienst in Casablanca

Damit wurden wir 2 Straßen weiter vor die Werkstatt des Mechanikers geschleppt. Ich stelle hier mal ein Bild von der sogenannten Werkstatt rein, damit ihr mal seht, wie sowas hier aussieht. Da hätte der Hanomag nie reingepasst und eine Grube oder Hebebühne gibt es hier auch nicht:

Werkstatt in Casablanca

Autowerkstatt in Casablanca

Der Mechaniker mit dem einen Zahn, dem wahrscheinlich die Werkstatt hier gehört, ist auf dem nächsten Bild zu sehen (der mit der blauen Mütze):

Jedenfalls hat er den halben Tag mit Hannes unter dem Auto gelegen und am Getriebe rumgeschraubt. Hannes ist bald verrückt geworden und war total genervt. Eigentlich war das Problem gestern noch gar nicht so groß – o.k., es war die Schaltgabel vom 1. und 2. Gang abgebrochen, aber was der Typ dann gemacht hat, war eine Katastrophe! Er wollte, daß Hannes versucht, rückwärts zu fahren. Dadurch hat sich die Schaltgabel an der Seitenwand im Getriebekasten verkeilt. Der Typ meinte danach immer noch: „Alles kein Problem!“

Jedenfalls hat Hannes irgendwann die Reißleine gezogen und wir haben wieder bei den „Abschleppern“ angerufen, in dem Glauben, daß das der ADAC von Marokko ist. Damit waren aber die Probleme noch nicht gelöst. Hannes musste erstmal dem Mechaniker klar machen, daß hier und jetzt Schluss war mit Weiterarbeiten und er nicht wollte, daß er noch einen Handschlag macht. Dieser hatte aber gestern einen Preis von 100 bis 150 Euro mit uns vereinbart und uns versichert, daß alles kein Problem sei und der Hanomag bis um 16 Uhr fertig ist. Jetzt kamen erst mal wieder die Abschlepper ins Spiel und haben versucht, ihn zu besänftigen (den Mechaniker). Der hat ständig behauptet, daß es nur noch 2 kleine Schrauben wären und dann ist alles ganz schnell wieder zusammengeschraubt. Da ich aber weiß, was Hannes alles selber kann und dieser kurz vor einem Nervenzusammenbruch stand, war mir auch lieber, daß der Kerl endlich aufhört, an „unserem Baby“ rumzuschrauben!!!!

Die wollten dann, daß wir wieder den ADAC in Deutschland kontaktieren, um zu fragen, wie es jetzt weitergehen soll. Vom ADAC in Deutschland haben wir dann eine Nummer vom ADAC in Marokko bekommen. Das war dann eine Frau Graez, die bereits hundertmal versucht hatte, uns zu erreichen. Leider hat man ihr gestern die Nummer des Mechanikers gegeben und der lag ja mit Hannes den ganzen Tag unterm Hanomag und ist nicht ans Telefon gegangen!!! Wir waren Gott froh, daß Frau Graez deutsch sprach und wir endlich eine kompetente Ansprechpartnerin hatten.

Sie ist die einzige ADAC-Vertretung in Marokko und sie hat uns auch gesagt, daß sie gestern frei hatte und deshalb die Abschleppfirma kam. Na ja, jetzt wissen wir das auch. Dann hatten wir ständig technische Probleme mit dem Telefonieren. Wir haben xMal neue „Recharge“ für das Telefon gekauft, weil dauernd etwas nicht ging. Nach kurzen Telefonate mit dem ADAC in Deutschland war gleich das ganze Guthaben weg. Und das, obwohl der ADAC immer gleich zurückgerufen hat. Wir haben aber beide gerade marrokanische Karten in unseren Handys, das macht alles nicht einfacher…

Schlussendlich kümmert sich Frau Graez jetzt um den Rücktransport des Hanomags. Er wird morgen früh abgeholt und wir können heimfliegen. Damit verfällt zwar unser Fährenticket – aber wir sind schneller zu Hause, als gedacht! Wir wissen noch nicht, wann das Auto abgeholt wird, sind aber solange im Auto und „bewachen“ es. Wir hatten ja sämtliches Werkzeug draußen heute und man weiß ja nie: „Gelegenheit macht Diebe“!

Zu allem Übel klopft der Typ dauernd an die Tür des Hanomags und will mit uns über den Preis verhandeln. Dabei hat er gestern gesagt, daß wir nichts zu bezahlen bräuchten, wenn er die Arbeit nicht fertig kriegt. Er bringt dauernd jemanden mit, der englisch spricht, weil er mit französisch bei Hannes nicht weiterkommt. Aber wir hatten ihm gestern schon 30 Euro bezahlt und er hat eigentlich nichts geschafft, außer Hannes in Rage gebracht. Wir haben ihm nach endlosen Diskussionen eine Flasche Wein gegeben und er hat uns zum Schluss die Hand gegeben. Wir sind froh!!!!!

Den Kühlschrank hatten wir heute mittag schon leer gemacht, als klar war, daß wir nicht mit dem Auto weiterfahren können. Die meisten Lebensmittel haben wir dem Mechaniker geschenkt und ein paar notwendige Dinge wie unser Technik-Equipment haben wir schon gepackt. Leider haben wir keine Tasche mehr. Wir hatten eine, haben sie aber Mbarek geschenkt. Und diesmal hatten wir unsere Kleidung direkt in Fächer im Hanomag gepackt, damit wir keine unnötigen Taschen dabei haben. Na ja, ein paar Tüten müssen halt reichen.

Wir haben seit über einer Woche nicht geduscht, weil wir keine Gelegenheit hatten und sollten wir erst übermorgen fliegen können, gehen wir morgen hier noch ins Hammam. Das wäre dringend notwendig!

Morgen erfahren wir, wie es weitergeht von Frau Graez. Sie hat übrigens mal in Riedenberg bei Sillenbuch gewohnt – ganz in unserer Nähe. Und wer jetzt denkt, ach die Armen,… wir hatten noch eine Dose Kalbsgulasch, ein Glas Rotkohl und haben uns Nudeln dazu gekocht. Wir trauen uns nicht mehr, den Hanomag zu verlassen und die Kartoffeln hatten wir schon verschenkt. Eine halbe Flasche offener Wein war auch noch da, was will man mehr?!?

Also morgen schreíbe ich, wie es weitergeht!!!!

Wir sehen uns bald!!!!! Inshallah!!!!!!

Eure Biggi und Hannes (nach dem Festschmaus nicht mehr so verzweifelt!!!!

Casablanca

28 – Sitzen mit Getriebeschaden in Casablanca fest

28 – Sitzen mit Getriebeschaden in Casablanca fest

Nur soviel für heute – wir sitzen in Casablanca fest!

Das Getriebe ist leider kaputt. Und das ausgerechnet mitten im Berufsverkehr in der Nähe der Moschee Hassan II. Ich habe morgen mehr Zeit zum Schreiben, wir müssen jetzt schlafen, direkt an einer Tankstelle – da konnten wir gerade noch reinrollen und da stehen wir bis morgen früh um 8 Uhr, da kommt jemand, der es bis spätestens 17 Uhr reparieren kann (wollen wir das mal glauben!!!!).

Wir haben die Nacht im Hanomag verbracht an der Tankstelle. Heute morgen waren wir schon vor 7 Uhr wach, es war so laut und wir waren gespannt, ob der Mechaniker wirklich um 8 Uhr kommt! Natürlich kam er nicht um 8 Uhr. Hannes ist dann zu seiner Werkstatt gelaufen – er hat noch geschlafen. Um 9 Uhr kam er dann… Danach hat uns der Besitzer der Tankstelle erst einmal klargemacht, daß wir das Auto hier nicht reparieren könnten, da sie einen Tanklastzug erwarten und es außerdem zu gefährlich sei wegen Feuer… (es muss ja geschweißt werden)… Gott sei Dank, hatten wir gestern noch beim ADAC angerufen und sie haben sofort jemanden geschickt, der uns bei der Übersetzung mit dem Mechaniker geholfen hat.

Ihn hatten wir nach Eintreffen des Mechanikers auch wieder angerufen, weil der Hanomag in seine Werkstatt abgeschleppt werden musste. Nach einer weiteren Stunde kam dann der Abschlepper mit dem netten Mitarbeiter vom ADAC. Dank unsers Abschleppseils stehen wir nun 2 Straßen weiter in einer „Hinterhof-Reparatur-Werkstatt“. Parallel schreibt Hannes per WhatsApp nach Deutschland an André Kreidel, bei dem wir das benötigte Ersatzteil bekommen könnten. Allerdings schaffen wir dann die Fähre morgen abend nicht. So wie es aussieht, klappt das mit dem Getriebeausbau hier nicht. Der Mechaniker schraubt jetzt zusammen mit Hannes seit Stunden daran rum und beide werden immer verzweifelter.

Haben jetzt wieder beim ADAC angerufen, daß der freundliche Mitarbeiter kommen soll, damit wir besprechen, wie es weitergehen kann/soll…

 

Casablanca

6. Januar 2017 – Casablanca mit der großen Moschee am Freitag

6. Januar 2017 – Casablanca mit der großen Moschee am Freitag

Heute waren wir die zweitgrößte Moschee der Welt in Casablanca besichtigen (so stand es zumindest im Reiseführer). Bei der Führung wurde uns aber gesagt, daß es die drittgrößte Moschee der Welt sei (nach Mekka – das ist die größte und die zweitgrößte soll in Abu Dhabi sein und wurde vermutlich nach dieser hier fertiggestellt).

Die Hassan-II.-Moschee (arabischمسجد الحسن الثانيMesdschid al-Hasan ath-thānī, DMGmasǧid al-ḥasan aṯ-ṯānī) in Casablanca ist eine der größten Moscheen der Welt.

Ihr Minarett ist mit 210 Metern Höhe das derzeit höchste Minarett und das höchste religiöse Bauwerk der Welt. Sie wurde anlässlich des 60. Geburtstags des damaligen marokkanischen Königs Hassan II. erbaut und 1993 fertiggestellt.

2500 Arbeiter und 10.000 Handwerker arbeiteten sechs Jahre lang an der Moschee. Am 30. August 1993 wurde der Bau eingeweiht. Bis zu 25.000 Personen finden in der Gebetshalle von 20.000 Quadratmetern Platz. Technische Besonderheiten sind ein sich automatisch öffnendes Dach, Fußbodenheizung in der Gebetshalle und ein grüner Laserstrahl, der nachts Richtung Mekka zeigt. Die Moschee darf auch von Nicht-Muslimen gegen Eintrittsgeld betreten werden.

Da wir ein bißchen außerhalb auf einem Campingplatz in Casablanca (Mohammedia) stehen – siehe Bild unten,

Campingplatz in Casablanca

haben wir ein Taxi zum Bahnhof genommen und sind mit dem Zug nach Casablanca gefahren. Vom Bahnhof konnte man die Moschee schon sehen und es war ein gemütlicher Spaziergang dorthin.

Moschee Hassan II. in Casablanca

Moschee Hassan II. in Casablanca

Da heute zufällig Freitag war, war ganz schön was los in der Moschee. Wir wußten schon, daß freitags nur um 9 und um 14 Uhr Führungen angeboten werden und waren gegen Mittag dort. Freitags ist für viele Moslems der Tag, an dem sie zum Beten in eine Moschee gehen…

Eingang der Moschee Hassan II. in Casablanca

Eingang der Moschee Hassan II. in Casablanca

Wir mussten abwarten, bis alle drin waren, das Gebet fertig war und alle gegangen waren. Dann konnte man für 12 Euro pro Person ein Ticket kaufen und die Führung machen. Die deutsche Gruppe war am kleinsten. Wir waren nur ca. 10 Personen.

Man zieht sich an der Tür die Schuhe aus und geht barfuß rein. Unter der Moschee gibt es die Möglichkeit, sich die Füße zu waschen. Das Ganze vollzieht sich nach einem bestimmten Ritual (dreimal Hände waschen, dreimal Gesicht waschen, dreimal die Nase, dreimal die Ohren, dann den Kopf und danach die Unterarme und zum Schluß die Füße). Männer und Frauen gehen und bleiben getrennt in einer Moschee. Die Männer beten unten und die Frauen gehen durch separate Eingänge und müssen oben beten. In dieser Moschee gibt es sogar ein Hammam und ein Schwimmbad. Das wurde bisher aber noch nie benützt. Warum die das dann eingebaut haben, verstehe ich nicht,…

Hier kommen ein paar Bilder, die wir heute bei der Besichtigung der Moschee gemacht haben:

Das Dach kann man öffnen, was bei anderen Moscheen nicht geht. Das ist wegen der Belüftung, wenn es im Sommer sehr heiß und stickig ist, dann wird oben das Dach automatisch geöffnet… Erbaut wurde die Moschee von einem französischen Architekten und einer französischen Baufirma. Finanziert wurde es angeblich vom Volk, nicht immer ganz freiwillig, wie wir gehört haben.

Nach der Besichtigung sind wir noch durch die kleine Medina hier geschlendert (ist aber längst nicht so schön wie in anderen Städten, dafür ganz ohne den Touristenrummel). Man konnte aber hauptsächlich Reparatur-„Werkstätten“ sehen oder Tischlerhandwerk.

Danach haben wir einen Kaffee an einem kleinen Platz getrunken und ich habe von Hannes ein hübsches Foto gemacht:

Hannes bei Kaffeepause in Casablanca

Hannes bei Kaffeepause in Casablanca

Dann haben wir uns am Hafen umgesehen und ein nettes Fischlokal gefunden, wo wir den Abend bei einer Fischplatte und Crème brulée haben ausklingen lassen,

Zurück gings wieder mit dem Zug und Taxi. Die hatten doch tatsächlich versucht, uns zu siebt ins Taxi zu kriegen. Vorne saßen schon drei und Hannes und ich sollten hinten einsteigen. Ich saß schon, als der Taxifahrer noch zwei andere Leute mitnehmen wollte. Aber so sehr wir uns auch bemüht haben, Hannes hat nicht mehr reingepasst. Da bin ich auf der anderen Seite wieder ausgestiegen und wir wollten schon ein anderes Taxi nehmen, da ist dann der eine Mann wieder ausgestiegen, Gott sei Dank und wir konnten losfahren.